Anglerverein Wandlitz e.V.

Angel- und Jugendcamp 2015

Angel- und Jugendcamp 2015

Ein kleiner Rückblick zum Angelcamp, vom 15.05.-17.05, am Bernauer Staubecken. Im Vorfeld möchte ich mich bei den ganzen fleißigen Helfern und Betreuern bedanken.

Es waren immerhin 5 Vereine des AVN vertreten. AV Panketal  und AV Wandlitz waren Ausrichter, AV Zerpenschleuse, ASV Weißkopfseeadler und ein Jungangler von der Kleinen Lotsche waren dabei.  Vielen Dank an den AVN, der uns mit Gelder aus der Jugendkasse unterstützt hat.

 

Freitag:

 

Unser erster Angeltag konnte nicht schöner beginnen, nach und nach trudelten die Jungs (und ja auch ein Mädel!) ein und nahmen ihre Angelstellen in Beschlag. Ans Zelte aufbauen war zu Beginn gar nicht zu denken, erst mal mussten die Ruten ausgelegt werden um auch jede Sekunde zu nutzen. Als nächstes war Baustelle Zelt angesagt, bei manch einem gar nicht so einfach da sich manche Zelte als wahre Konstruktionswunder entwickelten. Doch einige Augenblicke später standen die Unterkünfte und das Fischen konnte beginnen.

Während Sven, Achim, Stefan, Thomas und noch einige Eltern anfingen den 6×3 Meter…Ähm 9×3 Meter Pavillon von Thomas aufzubauen. (Dank des hervorragenden Konstruktionsplan von Thomas)  😀 😀 😀

 

Nachdem nun der Pavillon stand und wir alle Jungangler ran gerufen haben besprachen wir unseren Plan fürs Wochenende.

 

Nun durfte endlich geangelt werden und es dauerte auch nicht lange bis die ersten Plötzen und auch Barsche sich gierig auf Wurm und Made stürzte. Es wurde gefachsimpelt und erzählt bis dann jemand nach einem größeren Kescher fragte, „Der hat nen Karpfen“ – brüllt es „Das nen Graser“ brubbelt jemand. Und richtig der erste größere Fisch des ersten Abends war ein Graskarpfen von Moritz Pölzig vom AV Panketal. Dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag, hier eine schöne Schlei, dort eine große Rotfeder und etliche wirklich etliche Barsche.

Gegen 20 Uhr gab es dann die erste Stärkung vom Grill mit lecker Grillfleisch und Würstchen

Es verging nicht viel Zeit und es klingelt schon wieder an Moritz seiner Grundrute, wir staunen nicht schlecht als sich ein 70er Aal am Ende der Strippe windet.

Dann die Landung und eine kleinere Unterweisung wie man einen Aal waidgerecht tötet. Wir die Alten grinsen bei etlichen doch sehr kuriosen Antwortmöglichkeiten unserer jugendlichen Mitanglern, doch am Ende wurden unsere Jungs von einem Mitangler aufgeklärt.

Dann waren unsere Jungs und Mädels natürlich angefixt, jeder wollte nun auch einen Aal fangen, schnell wurden die Boilie-Montage gegen eine einfache Grund-Montage mit Wurm ausgetauscht. Und zumindest bei Florian von AV Panketal sollte der Fisch nicht lange auf sich warten lassen, es piepte und tatsächlich auch Flo hatte einen Aal sein eigen nennen dürfen.

Nach diesem Ereignis wurde der Abend dann ruhiger und es wurde immer dunkler bis sich sehr viele von uns doch dem Schlaf hingegeben haben.

 

Samstag:

 

An Tag zwei konnte es bei einigen nicht früh genug losgehen, zwar war es am Morgen nur 2° C warm, aber es wurde schön zusammen gefrühstückt. Einige Schlafmützen verharrten noch schlummernd in ihrem Zelt.

Es wurde wieder fleißig geangelt und gefachsimpelt, viele neue Bekanntschaften wurden geschlossen bei Jung und Alt. Dann hört man nur „Ich glaube ich habe eine Schlange gefangen“ – Da musste der Wandlitzer Jungangler Erik und Ben  den AV-Panketalern beweisen das er auch Glück beim Angeln hat und  fing einen 81cm Aal und wenn ich jetzt schätzen müsste hatte der einen Durchmesser von 6cm. Ein wirklich beneidenswerter Fang, selber Sven hatte solch einen Ausnahme Fisch noch nicht am Ende seiner Angel zappeln sehen.

Dann kamen auch die Jungs von Weißkopfseeadler und Zerpenschleuse und es wurden wieder Zelte aufgebaut und geangelt.

Mittags gab es dann wieder leckeres vom Grill.

Einige versuchten sich an der Arenberg-Scheibe oder quasselten einfach nur wild. Die Zerpenschleuser suchten sich auf der Radfahrerseite ihren Angelplatz und es dauerte nicht lange und die Schleien konnten nicht wiederstehen.

 

Zum Abend hin brachte Tina vom AV Wandlitz, Thomas seine Frau super leckeren Kesselgulasch, Sven seine Frau sowie Franky’s Frau Stockbrot für die Kids mit ans Feuer.

 

Dann war es endlich wieder soweit das es dunkelt wurde, doch irgendwie war heute das Feuer doch sehr gemütlich und wir lachten und erzählten noch eine ganze Weile bis die ersten sagten das sie jetzt erst mal ihre Montagen überprüfen werden. Dann bekam Frank vom AV Zerpenschleuse Hunger und Thomas schmiss noch mal den Grill an. Gegen 24:00 Uhr hatten wir dann 24 Würste auf dem Grill und gegen 01:00 Uhr waren die auch schon wieder auf gegessen! Also man sieht Angeln macht auch Nachts hungrig :-))

Sonntag:

 

Gleiches Spiel wie am Tag zuvor, Frühstück und ein bisschen Angeln. Doch dann hieß es wir räumen erst mal auf, es wurde fleißig Müll gesammelt, und danach Zelte abgebaut. Denn LEIDER und das fanden wirklich viele, waren die zwei Tage nun herum.

 

Zum Abschluss dann noch das ein oder andere Gemeinschaftsfoto, eine kleine Aufmerksamkeit für die Jugendlichen und ein Versprechen für die Zukunft: „Nächstes Jahr wieder! – Diesmal bei den Jungs/Mädels von Zerpenschleuse“

Mit einem gemeinsamen Petri verabschiedeten wir uns von einander und das Jugendcamp 2015 endete am Bernauer Stausee.

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